Commitment: Verpflichtung, Hingabe, Festlegung
Dieses Wort begleitet mich schon recht lange.
Für mich hat es sehr viel mit Freiheit, Selbstliebe und Wachstum zu tun.

Früher habe ich es eher als das Gegenteil empfunden: einengend, unfrei, spießig und starr.
Lieber nicht ganz festlegen, lieber eine kleine Hintertür offen haben, lieber “beweglich” bleiben.
Da gab es einige Bereiche in meinem Leben, die das betraf.

Als ich mein “Schlampendasein“ zu überdenken begann, machte sich das Gefühl von Scham in mir breit.
Wo in meinem Leben glaubte ich, dass ich sonst nicht ans Ziel komme. Dass ich nicht genug bekomme. Dass ich es in Wirklichkeit nicht alleine schaffen kann.
Wo lasse ich mich treiben, wie ein Fähnchen im Wind. Wo habe ich meine eigenen Grenzen nicht gesteckt, nicht klar definiert oder bin nicht greifbar.

Wo fehlt es mir an Selbstwert, Selbstvertrauen oder an den Glauben an mich selbst?

Und dieser Schmerz ist so vertraut.
Aber da wurde noch etwas sehr laut in mir:
Die Sehnsucht danach, nicht mehr wegzulaufen, mich nicht mehr zu belügen oder zu verkaufen.

Und das veränderte mein Verständnis dieses Wortes grundlegend – zum Commitment zu mir selbst. 💗
Aus dieser Perspektive entdeckte ich darin Freiheit und Würde – und vor allem meine eigene Power.

Welcher Bereich ist es bei dir? Wo lässt du dich im Stich, glaubst nicht an dich, bist nicht ehrlich zu dir selbst oder verkaufst dich ein Stück zu weit?