Yin und Yang

Yin und Yang – weiblich und männlich – wir alle tragen beide Aspekte in uns. Wenn wir einen Pol intensivieren oder verleugnen, spiegelt sich das in unserem Leben und in unseren Beziehungen wieder. Es braucht es eine Balance,  um aus sich selbst schöpfen zu können ohne dabei auszubrennen. 

Yin ist das Wasser, Yang das Gefäß, das ihm Form und Halt gibt. 

Yin ist fließend, langsam, kühl und es erwärmt sich langsam. 

Uneingeschränktes Yin drückt sich in Schwäche, Passivität und Unterwerfung aus. 

Man öffnet sich, wenn man Liebe spürt und verschließt sich bei Gewalt. 

Man erträgt einfach alles, weil die richtungsweisende Kraft fehlt. 

Umgekehrt, wenn man als Frau seinen Yin-Kern „verleugnet“, 

z.B.: um beruflich in der Männerwelt zu bestehen, wird das Yang überbeansprucht. 

Yang ist fokussiert, schnell und bestimmt, erhitzt und verbrennt schnell.

Wird es nicht durch Yin ausgeglichen, drückt sich das durch gesteigerte Aggressivität und unkontrollierte Gefühle aus, es penetriert ohne Rücksicht auf die Wünsche des Empfangenden, ignoriert ein NEIN. 

Wenn ein Mann seinen Yang-Kern „verleugnet“, ist er vermutlich gut im Bemuttern und Zuhören, sensibel und nach Liebe strebend – zu Lasten seiner Yang-Kraft. 

 

Es ist so wichtig, sich an den eigenen Kern zu erinnern. 

Und an die Bereiche, wo du noch lernen darfst, Grenzen zu setzen. 

Und in Phasen, wo es fokussiertes und entschlossenes Handeln braucht, ganz bewusst deine männlichen Qualitäten zu nutzen. 

Und in welchen Bereichen darfst du dich noch mehr hingeben?

 

– damit unterm Strich ein guter Flow entstehen kann?