Schon als Kind liebte den Duft von Make-up und Puder, und das sollte auch meine Arbeit werden. Mit der Geburt meiner Tochter mit 21 war meine Priorität zwar nicht mehr die Karriere als Make-up Artist, aber ich ging trotzdem diesen Weg.

20 Jahre in einer Schönheitsklinik haben mich viel über (Sehn)süchte und Selbstwert gelehrt, über die Suche nach Liebe, Erfolg und Anerkennung, die wir uns durch äußere Schönheit versprechen. In diesen Jahren wurde es normal und vor allem einfach, der Schönheit nachzuhelfen und der Fokus verlagerte sich noch mehr auf unser Äußeres.

Vor 11 Jahren änderte sich mein Leben – die Kinder waren aus dem Gröbsten heraus, ich war Mitte 30 und wollte endlich „etwas lernen“.
In diesem Alter begann ich auch gewisse Dinge und mich selbst zu hinterfragen.
Ich begann eine 4 jährige Schule für energetisches Heilen. Damals dachte ich mir, nach den 4 Jahren bin ich mit all meinen Themen durch, geheilt und alles ist gut. Ich hab tatsächlich viel gelernt. Wir mussten viele Therapiestunden nehmen, an unzähligen freiwilligen Klienten üben, Hausübungen darüber schreiben, bekamen Supervision – denn wir sollten selbst heil sein und vor allem bewusst sein in unserem Tun, bevor wir auf richtige Klienten losgelassen würden. Die übliche Antwort der Lehrer auf Fragen war:
“go and sit with it.”

Das war damals oft äußerst unbefriedigend.
Heute bin ich jedoch zutiefst dankbar dafür, denn dadurch habe ich eine stabile Basis in mir selbst erschaffen.
Allerdings zeichnete sich in dieser Zeit auch für mich ab, dass ich nach diesen 4 Jahren nicht mit allem durch sein würde (…und alles ist gut) – stattdessen ging es für mich danach erst richtig los. Also hab ich weitere Jahre gesucht, meditiert, Yoga gemacht, keinen Alkohol mehr getrunken, auf Fleisch verzichtet, habe mich wieder und wieder meinen größten Ängsten gestellt und allem voran viel gelernt – über Sexualität, Weiblichkeit und Partnerschaft.
In dieser Zeit hab ich die Idee, irgendwann mit allem durch zu sein, an den Nagel gehängt.
Das hat unheimlich Druck rausgenommen.

Schließlich hörte ich auf, ein Seminar nach dem anderen zu absolvieren – offensichtlich war ich doch auf gewisse Weise fertig 😉 und begann endlich, mich dem Leben hinzugeben (bedeutet unter anderem: weniger meditieren und Yoga, dafür auch Fleisch und Alkohol )

Nun habe ich lange Zeit diese zwei Berufe getrennt voneinander ausgelebt, obwohl ich längst erkannt hatte, wie sehr beides zusammengehört.
Schließlich und endlich habe ich den Schritt getan und offiziell beides zu einem vereint.

Wenn du zu mir kommst, berühre ich mit meinen Händen vielleicht nur dein Gesicht.
Aber ich sehe dich als wunderbare Frau und deine ganze Schönheit.
Und diese mache ich mit meiner Arbeit ein Stück mehr sichtbar!

Vielleicht möchtest du Unterstützung von mir dabei, als Frau ganz aufzublühen.
Dabei geht die Reise auch nach innen, wo du Teile in dir zum ersten Mal berührst, die dich als Frau ausmachen.
Du kommst nach Hause in deinen Körper und er wird schließlich zu deinem Tempel.

Alles Liebe, Rosie